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Forum Lebendiges Linthgebiet Professionelle Unterstützung für das MilizsystemAn Ideen aus dem „Forum Lebendiges Linthgebiet“ (FLL) mangelt es nicht. Dafür sorgen die Mitglieder der Arbeitsgruppen in ganz verschiedenen Bereichen. Doch sie arbeiten im Miliz-System und ihre Kapazität hat natürliche Grenzen. Um dieses Manko zu beheben wurde der Projektkoordinator Heiner Schlegel verpflichtet, der seit 14 Jahren professionelle Koordination von Projekten anbietet und mit einem Partner Büros in Buchs und Schaan betreibt - die „Renat GmbH“. Er hat ein kleines Mandat für die Begleitung der Projekte. „Ich will engagierten Leuten aus der Region helfen, mit ihrer Arbeit erfolgreich zu sein. Ich begleite sie auf dem Weg zur Umsetzung der Ideen hin zu Projekten.“ Die Gemeinden sind tragende Säulen des FLL. Ihre finanzielle Unterstützung ist für das Forum existenziell, weil viele Aufgaben nicht allein auf ehrenamtlicher Basis erfüllt werden können. Darüber hinaus gibt ihr Engagement dem Verein eine politische Legitimation und die Mitglieder der Behörden bringen sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen ein. Trotzdem warnt Schlegel vor zu hohen Erwartungen. „Viele Arbeiten laufen im Hintergrund ab und beruhen auf Mitwirkungsprozessen. Sie erfordern Geduld und führen nicht immer zu spektakulären Erfolgen.“ Deshalb appelliert er an das Verständnis der Gemeindevertreter den Prozess weiter zu unterstützen. Derzeit sind drei Arbeitsgruppen des FLL aktiv: Landwirtschaft, Natur- und Landschaft sowie Siedlungsentwässerung. Dazu kommt die Kerngruppe Forum und eine Gruppe die sich mit Kommunikation befasst. Die Arbeitsgruppe Erholung und Freizeit steht aus Gründen der Kapazität noch in den Startlöchern. Die Kerngruppe Forum hat eine erste Zukunftsdebatte in Weesen angeregt, die am 25. November stattfindet. Aus dieser Veranstaltung, zu der mehr als 150 Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden, sollen sich regionale Impulse ergeben, die über das politische Tagesgeschehen hinausreichen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kommunikation haben beschlossen einen Newsletter für die Mitglieder des FLL herauszubringen. Er soll sie periodisch darüber informieren, welche Aktivitäten im Hintergrund ablaufen. Darüber hinaus betont Schlegel: „Wichtig ist, dass wir versuchen mit den bisherigen Akteuren wie Regionalplanungsgruppen, Zürichsee-Tourismus, Agglo Obersee den Austausch zu intensivieren, Schnittstellen zu verstärken und Doppelspurigkeiten zu verhindern.“ Auf Initiative der Arbeitsgruppen Natur- und Landschaft sowie Landwirtschaft wurde in der Region ein ökologisches Vernetzungsprojekt ins Leben gerufen. Es zielt darauf ab, den Anteil der ökologischen Flächen in der Landwirtschaft zu erhöhen. Dafür erhalten die, in einem solchen Projekt, mitwirkenden Landwirte finanzielle Beiträge vom Bund. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Landwirtschaft haben ihr Programm für die nächsten zwei Jahre festgelegt und planen derzeit das Projekt „Alternative Produkte und Absatzformen“. In einem ersten Schritt geht es vor allem um eine Auslegeordnung. Zusammen sollen Erfolge, Misserfolge und Handlungsbedarf analysiert werden. Mit diesen Erkenntnissen im Hintergrund soll den Landwirten aufgezeigt werden, in welchen Bereichen sie noch mehr Chancen haben. Schlegel ist überzeugt, dass solche Aktivitäten nötig sind, um das EKL umzusetzen. „Wenn wir nichts machen, bleiben die Grundlagenaussagen liegen. Deshalb müssen wir aktiv weiterarbeiten.“ Damit werde es auch gelingen Kooperationen in der Linthregion zu verstärken und den geografischen Raum gleichzeitig zu einem Identifikationsraum zu gestalten. Und angesichts der vorliegenden Projektideen ist Schlegel optimistisch, dass die Fortsetzung des Projekts FLL ein Erfolg wird. |
Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Wir freuen uns auf Ihre Ideen. Denn das Linthgebiet soll weiterhin gedeihen.